Das Castelletto Gredič ist ein außergewöhnliches Anwesen im Herzen der Weinregion Goriška Brda, das stolz ist auf den atemberaubenden Panoramablick und den Gästen im Überfluss Möglichkeiten bietet, zu entspannen und Dinge einfach zu nehmen.

Die beeindruckende Villa wurde vor ungefähr 400 Jahren erbaut und im Jahr 2012 komplett renoviert, wobei sie ihren historischen Reiz bewahrt hat. Gredič ist dazu prädestiniert, alle Merkmale der Region zu reflektieren. Gredič liegt in einer Region mit einer reichen Wein- und Kulinariktradition sowie einem einzigartigen Klima mit einer Mischung aus alpinen und mediterranen Einflüssen. Sein Blick ist auf das Meer nach Süden fixiert und sein Rücken wird durch die Hügel von Brda und die schneebedeckten Alpen in der Ferne gestärkt.

Nach dem Krieg lag es an der Grenze zwischen zwei Welten; heutzutage akzeptiert es keine Barrieren mehr. Seine Gestalt sagt, dass es nie dazu bestimmt war, Macht aufzuzwingen, es steht aber an seinem Platz, um zu schützen und zu dienen, zu helfen und zu beraten. Heutzutage erzählt es die Geschichten dieses Orts, des Landes und seines Weins, des Essens und der Menschen.

Gredič ist ein idyllischer Ort, um Ihren Urlaub hier zu verbringen und ein romantisches Abendessen zu genießen oder eine Vielzahl von Ereignissen zu veranstalten. Es ist gut erreichbar und bietet einen intimen Aufenthalt an. Die 7 Zimmer und Suiten bieten viel Privatsphäre, Ruhe und Bequemlichkeit in einem phänomenalen Ambiente. Die Gemütlichkeit der warmen Gastfreundschaft, umgeben von malerischen Landschaften so weit das Auge reicht, die aufregendsten Weine der Region, die man in der hauseigenen Vinothek finden kann, und die außergewöhnliche gastronomische Exkursion, die man in seinem Restaurant erleben wird, werden Ihre Gedanken inspirieren und es Ihnen ermöglichen, sich eine Pause zu nehmen und Erholung pur zu erleben.

Die Geschichte des Castelletto

Über die Villa in Ceglo, die schon immer „Gredič“ (Burgschlösschen) genannt wurde, sind nur wenige historische Fakten bekannt und diese datieren frühestens aus dem 19. Jahrhundert. Dennoch gibt es in der unmittelbaren Umgebung der Villa eindeutige Hinweise, dass sich das Burgschlösschen bereits im Jahr 1774 an diesem Ort befand. Diese Jahreszahl findet sich auf einem Stein an der palladianisch geformten Kapelle, an die eine Reihe von Wirtschaftsgebäuden angeschlossen ist. Zu diesen Gebäuden zählten auch Häuser der Pachtbauern, die das Burgschlösschen gleich einer Schutzmauer im Halbkreis umgeben.

Im letzten Teil seines adligen Daseins war das Gebäude im Besitz der Familie Codelli und trägt deshalb auch den Namen „Villa Codelli“. Es steht auf einer kleinen Anhöhe und erweckt den Eindruck einer alten Burgschlossanlage. Das Residenzgebäude öffnet sich talwärts mit einem runden Eckturm. Dieser ist so eng und schlank, dass sich darin nur die Treppe befindet. Während den Turm unter dem Dach rundherum ein steinerner Konsolenkranz umfließt, befinden sich auf der Höhe der Fensterrahmen des Hauptgebäudes steinerne Gurtgesimse in der Manier der venezianischen Architektur des 17. Jahrhunderts. Man sieht, dass diese Gurtgesimse für das ganze Objekt vorgesehen waren, jedoch nie angebracht wurden. Gut erhalten sind die ebenmäßigen Randsteine, die ebenfalls ein typisches Merkmal der venezianischen Architektur des 17. Jahrhunderts sind. Eben diese Gestaltung des Turms deutet darauf hin, dass das Gebäude bereits im 16. Jahrhundert entstanden sein könnte: Der Konsolenkranz spiegelt ausdrucksvoll den Verteidigungszweck des Burgschlösschens. Über die ganze Höhe des Turms verteilt findet man ein weiteres Merkmal, welches ebenso die Macht und den alten Ursprung der adligen Familie symbolisiert – die Schlüsselscharten.

(nach: Helena Seražin, Kultura vile na Vipavskem in Goriškem od 16. do 18. stol. [Die Villen-Kultur in Vipavsko und Goriško vom 16. bis 18. Jh.], Trst [Triest] 2008).

Die Codellis

Baron Anton Codelli (1753-1832) war von 1806 bis 1809 als Hauptmann in Gorica/Gorizia tätig, bevor er sich beim Einmarsch der Franzosen nach Ljubljana zurückzog. Nachdem er dort 1812 und 1813 Bürgermeister gewesen war, wurde er zum Intendanten des Herzogtums Krain. Im Jahr 1814 wurde er zum Kreishauptmann in Postojna, wo er bis 1831 weilte. Baron Anton III. Codelli (1875-1954) war vielseitiger Erfinder, Entdecker mit Pioniergeist und zudem von ausnehmender Kühnheit. Er reiste viel (sogar nach Indien, Japan und China) und lernte mehrere Fremdsprachen. Aus gesundheitlichen Gründen trat er im Jahr 1897 aus der Flotte aus und begann, Rechtswissenschaft zu studieren. Das Studium gab er jedoch schnell auf und widmete sich aus Interesse und Wissbegierde autodidaktisch der Elektrotechnik, dem Maschinenbau sowie der Automobiltechnik. Er wurde zu einem wichtigen Entdecker und patentierte 1898 sein elektrisches Zündsystem für Fahrzeuge. Später widmete er sich der Erforschung und Planung verschiedener Geräte, etwa motorgetriebenen Rasenmähern, Motorbooten, Rotationsmotoren, Kompressoren und Planetengetrieben. Codelli war auch einer der Pioniere auf dem Gebiet der Entwicklung des Fernsehgerätes. Zuhause löste er größte Begeisterung aus, als er 1898 mit einem Benz Velo Comfortable von Wien nach Ljubljana fuhr und damit den ersten Wagen nach Slowenien brachte.